Lido di Ostia

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Lido di Ostia (meist einfach Ostia genannt) ist der Stadtteil von Rom am Meer, etwa 25 km von der Stadtmitte Roms entfernt. In der Antike war in Ostia ein großer Hafen, der Meereshafen von Rom. Die antike Stadt ist heute eine der größten Ausgrabungen Italiens namens Ostia Antica. Über die antike Ausgrabung Ostia haben wir einen extra Artikel geschrieben, diesen finden Sie auf diesem Link. Dieser Artikel handelt vom heutigen Ostia am Meer.

In der Antike vor 2000 Jahren war die Tibermündung und die Küste einige Kilometer von der heutigen Stelle entfernt. Deshalb ist die Ausgrabung etwas im Landesinneren. An der heutigen Küste tummeln sich jeden Tag viele tausend Menschen. Ostia ist so etwas wie die Badewanne von Rom. Es gibt es gute Zugverbindung in die Innenstadt, man ist in einer halben Stunde am Meer. Sehr viele Römer und auch andere Touristen kommen in den Badeort Lido di Ostia.

 

In den 1950er und 1960er Jahren war Ostia extrem populär. Dann lies die Wasserqualität nach. Der große Fluss Tiber mündet hier ins Meer, er brachte viel Abwasser und Abfälle aus Rom mit. Heute in das Wasser wieder wesentlich sauberer und man kann ohne Bedenken in Ostia im Meer baden.

Ostia lebt heute weitgehend vom Tourismus. Es gibt lange Strände mit Sonnenschirmen und Liegen und hunderte Restaurants. Manche Touristen, die Rom besuchen möchten, übernachten auch in Ostia und fahren mit dem Zug zu den Sehenswürdigkeiten nach Rom. Eine Kombination von Badeurlaub und Städtereise. Ein einfaches Ticket nach Rom kostet, mit Umsteigen in U-Bahn oder Bus in Rom, nur 1,50 Euro für bis zu 100 Minuten. Ostia ist ein Teil der Stadt Rom, der normale Tarif für den römischen Nahverkehr gilt bis Ostia.

Die S-Bahn von Rom hält in Ostia, einem Stadtteil mit fast 200.000 Einwohner, etwa 6 Mal. Beste Station um die Stadt anzuschauen ist aus unserer Sicht Ostia Centro. Von dort geht man in etwa 20 Minuten zum Meer. Unterwegs durchquert man die zentrale Fußgängerzone von Lido di Ostia (siehe Bild ganz oben).

Am Meer sind viele Strände, im Sommer meist ziemlich voll. Es gibt an einer Stelle im Zentrum einen befestigten Weg einige Meter in Meer hinaus. Auf einem Art Balkon (Name: Pontile di Ostia) kann man die Wellen und das Wasser anschauen.

Geht man entlang der Küste, egal in welche Richtung, sieht man die typische Infrastruktur eines Badeortes in Italien. Strandhütten zum Mieten, Sonnenschirme, Sonnenliegen. Dahinter Hotels, Bars, Cafes, Pizzarias, Restaurants und Fast Food Läden. Ostia ist auch ein Partyort für die Jugend von Rom. Im Sommer lärmen die Diskos und Clubs am Strand, vor allem am Wochenende, bis zum Morgen.

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Sehenswürdigkeiten gibts in Lido di Ostia eher wenig. Natürlich abgesehen von der Mega-Attraktion, die antike Ausgrabung Ostia Antica. Zudem hat Ostia, wie fast alle Orte in Italien, eine schöne Kirche. Sie heißt Santa Maria Regina Pacis und ist im Zentrum des Ortes.

Die wichtigen Attraktionen sind aber die Ausgrabung und der Strand. In Rom gibt es unseres Wissens keine Freibäder. Jeder der im heißen Sommer ins Wasser will, fährt ans Meer. Der nächste Ort von Rom am Meer ist eben Lido di Ostia.

Von Rom nach Lido di Ostia

Alle Tickets des römischen Nahverkehrs gelten bis Ostia, egal ob Einzelfahrscheine, Tagesticket, Wochenkarte usw. Die Züge nach Ostia fahren in Rom am Bahnhof Porta S. Paolo ab, also nicht am Hauptbahnhof Roma Termini. Jedoch verbindet die Metro der Linie B (blaue Linie) die Statione Termini mit dem Bahnhof Porta S. Paolo. Es sind nur 4 Stationen mit der U-Bahn. Man steigt aus der U-Bahn an der Haltestelle Piramide aus, diese ist direkt neben dem Bahnhof Porta S. Paolo. Die Züge nach Ostia fahren sehr oft (etwa alle 15 Minuten) und brauchen etwa eine halbe Stunde bis zu dem Ort am Meer. 2 Haltestelle vor Ostia Centro ist die Haltestelle Ostia Antica, die Station der antiken Ausgrabung Ostia.

 

 

 

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